| Samstag, 20. Oktober:
Ausflug Obstlehrpfad |
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Am 20. Oktober 2007 begaben sich 15 Leute nach Nieder-steinmaur auf den Obstlehrpfad. Es war eisig kalt aber wir hörten so viele interessante Sachen, dass wir gar nicht gross zum Frieren ka-men. Herr Brunner erzählte über die Entstehung und Zusammensetzung des herrlichen Obstgartens. Wir erfuhren viel über Pflege und Schnitt der Bäu-me, über Krankheiten wie Schorf oder Feuerbrand. Aus den Hoch- stammbäumen gibt es einen sehr aromatischen Biomost.
Das Tafelobst holt Herr Brunner mit Hilfe eines Spezialfahrzeuges alles von Hand herunter. |
Ruderalflächen usw. ergänzen mit ihren Blumen die intakte Landschaft und garantieren somit eine grosse Artenvielfalt. Vögel wie Gartenrotschwanz, Baumläufer, Meisen oder Turm- Falken und auch Bienen fühlen sich hier wie im Paradies.
Zum Abschluss besichtigten wir die ganze Mosterei. Im Herbst werden von überall her Äpfel und Birnen geliefert. Nebst Most wird das meiste zu Extrakt verarbeitet z. B. Birnel. Unter dem Jahr stehen die Maschinen aber nicht still. Es wird jede Menge an anderen Extrakten hergestellt. |
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Samstag, 8. September: Schnepfenweiherputzete |
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Am 8. September fand ein Grosseinsatz am Schne-pfenweiher statt. Es halfen 19 Personen, darunter 2 Jungmitglieder, mit. Dank diesem Grossaufmarsch waren wir nach 2 Stunden bereits am z’Nüni. Erstmals wurde auch das kleine Ried in der Nähe des Weihers ausgeholzt. Vom Bauamt hat uns Roland Belser vorher alles mit der Motorsense geschnitten. Später holten sie das Schnittgut beim Ried ab. Herzlichen Dank für diese Unterstützung. Mit vollem Elan haben wir das ganze Grünzeug, darunter viele Brombeeren, auf einzelne Haufen |
geschichtet. Sie dienen den Winter über vielen Kleintieren Schutz und später verrotten sie. Die Lilien entwickeln sich schön, hingegen entfernten wir einige Seggen. Die ganze Putzaktion ist nötig um dem Weiher möglichst wenig Nährstoffe zu-zufügen und damit die 2 Teiche nicht zuwach- sen. Kindergarten und Schule machen übrigens sehr gerne Ausflüge in dieses Gebiet. Ein Grund mehr um dies alles zu pflegen. |
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Samstag, 9. Juni:
Einweihung des neuen Vereinslokals NVU |
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Anlässlich des 50ig jährigen Jubiläums des Natur- und
Vogelschutzvereins Urdorf haben wir am 9. Juni unser Geschenk überreicht. Die Traubenkirsche wurde gemeinsam von den beiden Präsidenten |
hinter das neue Vereinslokal
gepflanzt. Wir gratu-lieren nochmals ganz herzlich und
danken für den freundlichen Empfang. |
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| Clublokal «Wöschhüsli» bei der alten Mühle |
Norman Briggs und Anita Weibel, die beiden Präsidenten |
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Samstag, 12. Mai:
Tagfalter-Exkursion
ins Reusstal - mit Goran Dusej |
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16 Erwachsene und 3 wissbegierige Kinder trafen sich in Rottenschwil. Der Wettergott meinte es gut mit uns, es wurde zusehends schöner, nur der Wind blieb unser Begleiter, weshalb etwas weniger Gaukler als gewöhnlich umherflatterten. Herr Dusej führte uns zu Streuwiesen, wo wir zahlreiche Schmetterlinge beobachten konnten im Unterschied zum Kulturland. Zur Erhaltung der Artenvielfalt sind solche Reservate absolut notwendig.
Aus nächster Nähe beobachteten wir seltene Schmetterlinge: wie z.B. Skabiosen-Schecken-falter, Hauhechelbläulinge, Weisslinge, und den gelbwürfligen Dickkopffalter. Sie alle leben in Streu- oder Riedwiesen, welche ihnen die nötige Nahrung bieten. |
Aus den Teichen riefen uns Teichfrösche zu. Kuckuckslichtnelken, sibirische Schwertlilien und gelbe Schwertlilien blühten mit einzelnen Sumpf-orchideen um die Wette. Im Auenwald entdeckten wir auch Raupen wie den Kleespanner. In lichtem Waldgebiet fanden wir auf den Brennnesseln die Grasgluckenraupe und das Waldbrettspiel als Falter. Über den neuen Teichen in der Giriz-Aue kreisten viele verschiedene Libellen. Hier leben nun auch wieder Kreuzkröten und der Flussregenpfeifer.
Mehr wie 2 Stunden waren wir begeistert unter-wegs. Der Ausflug hat sich gelohnt! |
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Samstag, 5. Mai:
Treff Regionalgruppe Limmattal |
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Unserer Einladung an die Präsidenten des Amtes Limmattal folgten 14 Personen. Leider meinte es der Wettergott nicht gut mit uns. Wir marschierten trotzdem am Nachmittag zu den Teichen in der Weihermatt. Elisabeth Bollier erklärte uns was sich alles in und um diese herrlich ruhig gelegenen Gewässer tummelt. Anschliessend führte sie uns durch ihren Naturgarten. Auch hier blieben wir auf dem Rundgang vom starken Regen nicht ver- |
schont. Beim anschliessenden z’Vieri, welches uns übrigens die Gemeinde spendierte, wurde riesig diskutiert und Ideen ausgetauscht. Andere Vereine – andere Sorgen. Wir alle haben einen guten Kontakt auch über die Grenzen des Kantons hinaus. Nächstes Jahr wird ein anderer Verein einladen. |
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Donnerstag, 3. Mai Vortrag:von G. Dusej
Bunte Gaukler, einheimische Tagfalter |
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21 Leute kamen zum Vortrag des Aargauer Biologen und Schmetterlingskenner Goran Dusej. Es gibt ca. 196 Tagfalterarten in der Schweiz. Nebst herrlichen Bildern erzählte er uns viel über die Entstehung vom Ei bis zum Schmetterling. Aus den zigtausend Eiern überleben nur wenige. Raupen haben viele natürliche Feinde. Der grösste Feind ist jedoch der Mensch. Wir zerstören zunehmend den Lebensraum der Falter. Die Wiesen werden zu früh und zu grossflächig abgemäht. |
Brennnesseln werden entfernt und somit fehlt vielen Raupen eine wichtige Futterpflanze. Die besten Überlebenschancen haben Falter in abgelegenen Magerwiesen, Hochmooren sowie in Waldlichtungen.
Die herrlichen Bilder von Landkärtchen, Heufaltern, Scheckenfaltern, Schillerfalter oder Bläulingen, um nur einige zu nennen, zeigten uns wie schön die Natur uns beschenkt. Tragen wir ihr Sorge, es lohnt sich. |
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Mittwoch, 12. Dezember 2006
Tümpelbau in der Hintermatt |
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Anfangs Dezember hat Jürg Wildi, Naturgärtner, uns den
Tümpel sanft ausgebaggert und anschliessend eine Folie gebracht. Am 13. Dezember legten wir |
die Folie und bedeckten sie mit Kiesel- und grös-seren Steinen.
Dank an alle Helfer und Helferinnen. |
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| Willkommen Erdkröten, Grasfrösche und Gelbbäuche! |
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