| Ein Schwalbenhaus für Bergdietikon - ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren und Helfer |
| Ein aussergewöhliches Geschenk zum 30jährigen Bestehen der Naturschutzgruppe Bergdietikon! Anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums, welches am 3. November 2011 stattfindet, haben wir uns etwas ganz Spezielles ausgedacht. Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung BGV feierte 2008 ihr 175 Jahr-Jubiläum. An Stelle von teuren Festivitäten leistete sie einen Beitrag zugunsten der Natur. Es wurden mindestens 12 Schwalbenhäuser im Baselbiet aufgestellt. Unsere Präsidentin hat davon gelesen und sich erkundigt, wie viel ein solches Haus kosten würde. Es kostete über CHF 10'000, das konnten wir uns nicht leisten. Der Vorstand lehnte bedauernd ab, und wir legten den Wunsch ad acta. Im Sommerurlaub in Österreich entdeckte Anita Weibel vor dem Hotel ein Schwalbenhaus. Es war kaum zu glauben, der Erbauer war ein Schreiner aus dem Baselbiet. Das Haus ist etwas kleiner und kostet CHF 3'050 plus Transportkosten. Weiter erläuterte der Schreiner Andy Junker, dass im Baselbiet solche Häuser mit Hilfe von Sponsoring aus der Bevölkerung aufgestellt wurden. Jetzt sah die Sache für uns wieder anders aus. Die Mitgliederversammlung unterstützte das Projekt und wir versuchten in Bergdietikon Sponsoren zu finden. Es war ein sensationeller Erfolg. Das ganze Dorf hat mitgemacht. Die Suche nach dem besten Standort verlief auch gut. Nun steht es neben dem alten Feuerwehrteich am Dorfausgang. |
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Warum überhaupt ein solches Haus? Die Mehlschwalben haben immer mehr Mühe Lehm für den Nestbau zu finden. Wege und Strassen sind grösstenteils asphaltiert, Lehmgruben und Pfützen selten zu finden. Eschwerend kommt dazu, dass die Toleranz von Hauseigentümern gegenüber Nestern von Mehlschwalben stark abgenommen hat. So sind diese Schwalben bald auf der roten Liste.
Nun hoffen wir, dass die Gäste im Frühling 2012 die neuen Betten im "Hotel zur Schwalbe" beziehen werden.
Selbstverständlich gab es anschliessend an die Aufrichte für die fast 50 Anwesenden (grösstenteils Sponsoren), Bratwürste und Getränke sowie Kaffee und Kuchen.
Sponsorenliste |
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| Hotel "zur Schwalbe" |
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Erbauer Andi Junker, Präsidentin Anita Weibel, Gemeinderat Urs Vogel |
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| Projekt Wieselpatchwork Bergdietikon - Ausbau der Kleinstrukturen für Wiesel und andere Beutegreifer |
Frau Dr. Helen Müri, Wildbiologin, informierte an der Delegiertenversammlung vom 19.3.2005 über das Wiesel Patchwork Projekt. Hermelin und Mauswiesel sind seit Jahren
auf der roten Liste. Mit relativ bescheidenen Massnahmen |
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möchten wir versuchen, diese kleinen und
wendigen
Tierchen wieder zu fördern.
Am 27. April haben wir die lokalen Möglichkeiten vor Ort
abgeklärt. |
| Bergdietikon wurde als Schwerpunktregion für das Wiesel Patchwork ausgewählt |
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| Im Gebiet der Benjeshecke (ehemals Panzersperre) in Kind-
hausen haben wir ein Netz aus Kleinstrukturen für das Wiesel
und andere Beutegreifer erstellt. Bestehende Stein- und Asthaufen wurden ergänzt und für das Wiesel optimiert. Grobes
Material wurde zusammengelegt, damit grössere Durch
gänge und Höhlungen entstanden. Gegen Feinde wie Fuchs
und Greifvögel sind die Tiere durch Büsche geschützt; Hauskatzen versuchen wir abzuhalten, indem wir mehr Schnittmaterial in Richtung Wohnhäuser aufgeschichtet haben. Für
die Aufwertungsarbeiten vom 3. September standen schon
um 8.30 Uhr 15 Helfer bereit. Der Landwirt Albert Schärer
und Sohn Martin fuhren mit Bagger und Lader vor, gefüllt mit
Baumstrünken, Stroh und Heu, dem Material für 4 Mauswieselverstecke. Nur so war die Schwerarbeit mit Steinen und Holz
zu bewältigen. Erst streuten wir ein Bett aus Stroh, Heu und
kleinen Ästen, dann kamen Steine. Grosse Steine legten wir
teils quer oder stellten einen Baumstrunk mit abge- |
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schnittenem Astwerk nach unten
drauf. Immer aber schauten wir, dass Gänge und kleine Höhlen
frei blieben. Nun können die Mauswiesel die Luxuswohnungen
beziehen. Wann sie das tun, das müssen wir der Natur überlassen. Spätere Pflege wird die Besonnung des Haufens sicherstellen.
Mittags gönnten wir uns eine kurze Pause mit Sandwichs und Ge-
tränken. Das Wetter wurde zusehend sonniger und heisser. Die
Präsidentin hatte die Idee, wenn schon ein Bagger und Helfer
da sind, dann könnte man doch gleich einen neuen Teich aus-
heben. In ihrem Keller fand sich zudem ein Rest Teichfolie. Auf
diesen baut sich die Hoffnung, dass wenigstens etwas Wasser im
Sommer übrig bleibt. Die anderen Tümpel haben in den letzten
Trockenjahren Risse in der Lehmschicht bekommen und verlieren
Wasser. Den am meisten beschädigten Teich mussten wir gar
zuschütten. Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer, ganz speziell
an Albert Schärer. |
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| 2. Etappe: Mittwoch, 26. April 2006 Mauswieselburg-Bau mit den Jungmitgliedern |
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Am 26. April bauten 8 Jungmitglieder mit 4 Erwachsenen die
2. Staffel Mauswieselburgen im Weidhoger. Diese Wohnungen
wurden nicht aus Stein wie in der Hintermatt sondern aus Holz
gebaut. Voller Elan gingen alle ans Werk. Richtige Chalets ent-
standen, wir hoffen auf zahlreiche Anmeldungen von Maus-
wieseln. |
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Nach 1 Stunde Bau zogen immer schwärzere Wolken auf, schnell
räumten wir zusammen und flüchteten unter die Bäume. Trotzdem
gab es noch ein kleines z’Vieri. Das restliche Holz werden wir
später auflegen. |
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