Naturschutzgruppe Bergdietikon


 

 

Die dauerhafte Emission von Licht hat nicht nur Auswirkung auf uns selbst, sondern auch einen besonders grossen Einfluss auf die Flora und Fauna! Da die dunklen Nächte leider immer heller werden, möchten wir in einem Vortrag darüber aufklären weshalb Dunkelheit wichtig ist.

 

Wir haben Herrn Schatz von Dark Sky als Referenten eingeladen. Er wird uns aus verschiedenen Perspektiven über das Thema Lichtverschmutzung berichten. Anschliessend werden wir einen Spaziergang durch die Gemeinde machen und die Lichtemissionen vor Ort betrachten.

Zum Abschluss können wir uns mit einer heissen Feuerzangenbowle und einem leckeren Apfelpunsch aufwärmen.

 

Wir freuen uns über viele Besucher. Gerne dürfen auch Freunde und Nachbarn mitgebracht werden!

 

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung.

 

Freitag, 1. November 2019

19 Uhr

Kath. Pfarreizentrum, Schlittentalstrasse 2, Bergdietikon

 


 

Arbeitseinsatz Mauswieselburg

 

Samstag, 26. Oktober 2019

 

Wir würden uns sehr über zahlreiche Unterstützung freuen und können auch gut Hilfe unserer Jungmitglieder gebrauchen!

Damit wir besser einschätzen können wo wir Unterstützung bekommen, bitten wir um Anmeldung.

 

Mauswiesel

Das Mauswiesel oder auch Herrmännchen genannt ist wohl das kleinste Raubtier überhaupt. Eine Verwechslung mit dem Hermelin ist rasch geschehen. Doch es gibt gut erkennbare Merkmale um sie zu unterscheiden. Die Füsse der Mauswiesel sind ganz braun. Es ist kleiner, wird ca. 30 Zentimeter gross und ca. 200 Gramm schwer. Der Hermelin hingegen hat weisse Füsse, ist ca. 40 Zentimeter gross und bis zu 450 Gramm schwer. Als geübter Jäger frisst das Mauswiesel Feld- und Schermäuse oder es weicht auf Jungvögel und Insekten aus. Beim Bauern sind die Wiesel durchaus willkommen, da sie ein bis zwei Mäuse pro Tag verzehren.

Nahrung ist bedeutend, aber auch ein auf die Mauswiesel zugeschnittener Lebensraum. Wiesel lieben das Leben im Verborgenen. In der modernen Agrarlandschaft ist dies jedoch schwer zu finden. Für die kleinen Raubtiere ist Deckung wichtig, um nicht selbst zum Gejagten zu werden. Feinde sind Greifvögel, Graureiher, Eulen und Störche. In ungemähten Wiesenstreifen können sie sich unbemerkt fortbewegen ohne dass Feinde sie entdecken. Unterschlupf finden sie in Ast- oder Steinhäufen, dort können sie gut ihre Jungen aufziehen. Vorteilhaft ist es, wenn es an einem Ort mehrere Verstecke gibt. So kann sich das Muttertier, wenn es sich gestört fühlt, andernorts zurückziehen.

Damit sich die Wiesel weiter vermehren können benötigen sie ein dichtes Netz an solch ungemähten Wiesenstreifen und Unterschlüpfen. Mit dem Schutz der Wiesel und der Aufbereitung von Unterschlüpfen profitieren auch weitere Tierarten, wie zum Beispiel Vögel, Eidechsen und Insekten.

Foto: Keven Law - originally posted to Flickr as On the lookout...

 

Aus diesem Grund wollen wir unsere Mauswieselburg an der Benjeshecke neu aufschichten und dabei etwas umgestalten und Röhren als Tunnel einbauen. Vorab muss natürlich die bestehende Burg abgebaut und die Steine gereinigt werden.

 

Falls jemand ausrangierte und witterungsbeständige Röhren spenden mag, wären die Mauswiesel sicherlich sehr dankbar dafür.

 


 

Natur pur! Ein herzliches Dankeschön an alle Landwirte, welche den wunderschönen Bewuchs an den Randstreifen ihrer Felder zugelassen haben! Nicht nur wir Menschen können die Blütenpracht geniessen, die Insekten profitieren ganz besonders davon.

 

Fotos: Werner Weibel




 

 

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